Google+ Preview | Warframe - Triple A Games

Preview | Warframe

0

Den meisten Lesern wird der Name „Warframe“ sicherlich (noch) nichts sagen. Kein Wunder, denn das Projekt wurde bisher fast ohne Werbung jeglicher Art still und heimlich vorangetrieben und programmiert. Allerdings ist die Firma, die hinter dem Free-2-Play Projekt „Warframe“ steckt, alles andere als unbekannt. Digital Extremes, bekannt durch die Unreal-Reihe, ist für den Third Person Shooter verantwortlich.

Bevor es in Warframe ans Eingemachte geht, muss zunächst ein Tutorial absolviert werden, welches euch in die grundlegenen Spielelemente einführt. Das Hauptmenü begrüßt euch dann mit einem minimalistischem Hauptmenü und einer Sternenkarte, auf der Ihr eurer nächstes Ziel wählt. Diese Sternenkarte verzweigt sich in verschiedene Planetensysteme. Jedes System hat einen eigenen Boss und führt zu immer neueren Systemen. Die Menüleiste führt euch dann in euer Arsenal, in dem Ihr eure Ausrüstung und eure „Warframe“ verwalten könnt. Die Warframe dient hier als Klasse, von der es mehrere gibt. Jede Warframe bietet eigene Vor- und Nachteile sowie ein komplett eigenes Set aus Fähigkeiten.

Die Storyline hinter Warframe ist wirklich zweckmäßig und quasi nicht erwähnenswert, denn der einzige Sinn des Spielablaufs besteht darin, möchlichst schnell mit heftigen Schusswechseln und sirrenden Schwertklingen die Schar an Kontrahenten im ausgewählten Level zu vernichten. Auch wenn Warframe einen Online-Modus hat – Es ist ein purer Kooperativ-Titel, in dem Ihr mit bis zu 4 Spielern Missionen gegen computergesteuerte Gegner absolviert. Dabei gibt es mehrere Missionsarten, wie beispielsweise „Raid“ (Ausräuchern), „Defense“ (Verteidigung), „Sabotage“ oder „Rescue“ (Rettung). Jede Missionsart fühlt sich im Grunde jedoch gleich an, euch werden Haufenweise Gegnerscharen entgegengeschmissen, mit dem Unterschied, das Ihr auf andere Art und Weise zum Ziel geführt werdet.

Das interessante an Warframe ist jedoch, das jedes Level komplett zufallsgeneriert aufgebaut wird. Kein Level spielt sich jemals wieder so wie das vorherige. Selbst, wenn Ihr ein schon abgeschlossenes Level erneut startet, ist dieses nicht wieder zu erkennen. Das hält das ganze System frisch, auch wenn das Setting in der aktuellen Version leider immer gleich aussieht. Allerdings wurde schon ein Update für Ende Januar 2013 angekündigt, mit der neue Settings für die Leveldarstellung als auch neue Charakterklassen angekündigt sind.

Warum gibt es nur ein Grafik-Set? (Ihr braucht mehr Inhalte! Mehr Gegner! Warum gibt es nicht mehr Waffen? Ich will mehr!)
Warframe ist ein aus eigener Tasche finanziertes Spiel eines unabhängigen Studios. Das Warframe-Team ist vergleichsweise klein. Dank unserer „Founder“ holen wir aber schnell weiter auf. Aktuell seht ihr nur die Spitze des Eisbergs von dem, was wir geplant haben. Neue Waffen werden jede Woche oder jede zweite Woche eingepflegt. Ihr könnt auch eine neues Gebiet noch vor Februar erwarten. Und während ich das hier schreibe, sind mehr Gegner und Warframes schon in der Mache!

Damit die späteren Level, welche auch teils steil im Schwierigkeitsgrad ansteigen, leichter zu bewältigen sind, gibt es für jede abgeschlossene Mission Geld, Erfahrungspunkte, gefundene Gegenstände und Modifikationen für das Warframe (Klasse), die Nahkampfwaffe und/oder die Schusswaffe. Ganz den Videospiel-Tradionen nach setzt ihr gewonne Erfahrungspunkte ein, um eure Fähigkeitenbäume zu erweitern. Denn nicht nur der Spieler an sich steigt im Level, sondern auch die Ausrüstung, die in den Kampf getragen wird. Jedes Schießeisen lässt sich eigenständig verbessern, ebenso eure Nahkampfwaffen. Das Geld wandert in den Shop für neue Ausrüstung und gefundene MODs werden in die passenden Ausrüstungsgegenstände eingesetzt, um dessen Werte zu modifizieren, zu verbessern oder gar zu verändern.

Neben den üblichen Gegenständen findet Ihr während den Missionen aber auch immer wieder sogenannte „Crafting-Gegenstände“ oder „Blueprints“. Die Blueprints sind die Baupläne von wertvollen Ausrüstungsgegenständen oder gar ganzen Klassen. Diese werden in eurer persönlichen Werkbank oder Gießerei gelagert und benötigen spezielle Zutaten, um hergestellt zu werden, wie beispielsweise Steuerelemente oder bestimmte Chipsätze. Habt ihr einmal alle Zutaten gefunden, könnt Ihr die Produktion starten, aber obacht – So eine Herstellung dauert lange und kostet einiges an Geld. Eine kleine Waffe kann gut und gerne mal Zwölf Stunden dauern, bis sie fertig ist, und wir reden hier von echten Zwölf Stunden. Allerdings schreitet die Produktion auch dann voran, wenn Ihr nicht aktiv spielt.

Technisch muss sich der Free-2-Play-Titel nicht verstecken. Warframe bietet neben einem äußerst abgefahrenen Grafikstil hochwertige Spiegelungen und Effekte wie Motion Blur, Tiefenunschärfe, HDR und nVidia PhysX. Das alles wird hübsch in Szene gesetzt und macht das Erlebnis sehr effektvoll. Während den Kämpfen geizt der Titel nicht mit brutalen Moves und der Darstellung von virtueller Gewalt, denn wo ein Katana schwingt, bleibt sowas nicht aus. Der Soundtrack ist stimmig, nur noch etwas mager besetzt. Ebenso die Sprachausgabe der verschiedenen Gegnertypen, welche sich bislang noch sehr häufig wiederholt.

Warframe ist ein recht minimalistisches Projekt. Der Umfang ist lange nicht so groß wie bei Vollpreis-Titeln, dafür ist die Anschaffung aber auch kostenlos: Warframe knüpft an das aktuelle Erfolgskonzept „Free-2-Play“ an, welches für erweiterte Spielelemente und/oder dem schnelleren fortschreiten einen Ingame-Shop bietet.

Auch wenn der Titel im Grunde ein recht eintöniger Schnetzler mit abgefahrenem Grafikstil ist, macht er unglaublich viel Spaß in der Gruppe. Das liegt wohl mitunter an den nie gleich aufgebauten Leveln als auch an den doch recht spaßigen, effektvollen, aber doch simpel aufgebauten Kämpfen, die im späteren Spielverlauf auch wirklich nur noch in der Gruppe zu schaffen sind. Auch eine kleine Sammelsucht baut sich auf, denn man ist insgeheim immer auf der Jagd nach neuen, lohnenswerten Blueprints, um sich immer noch bessere Gegenstände zulegen zu können.

Die Beta hat im aktuellen Stadium immer wieder mit kleinen Bugs zu kämpfen, ist im gesamten aber durchaus spielbar. Es lohnt sich unserer Meinung auf jeden Fall, sich das Spiel einmal näher anzusehen. In die geschlossene Beta kommt man aktuell entweder per simpler Anmeldung, wobei Ihr mit der Methode eine gewisse Wartezeit zur Freischaltung in Kauf nehmen müsst, oder indem Ihr ein sogenanntes „Gründer-Paket“ kauft. Dieses Gründer-Paket gibt es in verschiedenen Ausführungen und verschiedenen Extras. Je teurer, desto mehr Extras. Die teuersten Pakete gewähren sogar Mitspracherecht in der Entwicklung von Warframe.

Hier könnt Ihr euch für die Beta anmelden und euch weitere Infos und Neuigkeiten zu Warframe verschaffen.

no images were found

About Author

Angefangen mit einem C64 verlief meine Gamer Karriere über einen Amiga 500 hin zum PC. Also die Playstation 1 erschien bin ich auf die Konsolen umgestiegen und ist mittlerweile meine Hauptplattform was Gaming betrifft. eine Playstation 2,3 und eine XBOX,XBOX360 und XBOX ONE gehören zu meinem Inventar. Nur mit Nintendo kann ich mich bis heute nicht wirklich anfreunden. Ich bin auch in etlichen Foren ua. das Letsplayforum.de unter dem Nicknamen Blutengel2002 oder seit neuestem als aGAMEki unterwegs.

Leave A Reply

Sicherheitsabfrage * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.