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Review – Baphomets Fluch: Director’s Cut

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Seit Ende Juni diesen Jahres gibt es nun das Point-and-Click-Adventure Baphomets Fluch im Director’s Cut auch auf dem Google Play Market für Android Geräte zu kaufen.

Als es dann auch noch eine Sonderaktion gab und man das Spiel für nur 0,99 € erwerben konnte, habe auch ich dem Charme von Baphomets Fluch nicht widerstehen können. Ich hatte im Vorfeld viel über das Spiel gehört, aber nie selbst gespielt (jaja, Asche über mein Haupt…). Doch als passionierte Point-and-Click-Adventure Liebhaberin wurde es langsam Zeit. Da es sich bei dem Android Game um den Director’s Cut handelt, ist es entsprechend länger respektive ausführlicher als die ursprüngliche PC Version.

Zu Beginn des Spiels schlüpft man in die Rolle der französischen Journalistin Nico Collard, die zu einem Interview mit einem Pariser Politiker namens Pierre Carchon gesandt wird. Doch zu dem Interview kommt es gar nicht erst, da Carchon von einer kostümierten Person ermordet wird. Nico will auf eigene Faust recherchieren und das Rätsel um den Mord an Carchon lösen. Sie hat bereits vor einiger Zeit mehrere Artikel über den sogenannten Kostümmörder geschrieben und vermutet einen Zusammenhang zwischen den Morden. Zeitgleich befindet sich der Amerikaner George Stobbart auf Urlaubsreise in Paris und wird ebenfalls Zeuge eines Mordes durch o.g. Kostümmörder bei einer Explosion in einem Café und wird dabei leicht verletzt. Am Tatort lernt er dann Nico kennen. Auch er will eigenständig herausfinden, durch wen er fast selbst in den Tod gerissen worden wäre und schließt sich mit Nico zusammen. Beide verfolgen zwar das Ziel den Mörder zu entlarven, doch Nico hat auch noch einen weiteren Grund weshalb sie unbedingt herausfinden muss, was genau vor sich geht: ihr verstorbener Vater scheint irgendwie in das Geschehen verwickelt gewesen zu sein. Es stellt sich heraus, dass Carchon und Nicos Vater gute Freunde waren. Nach und nach fügt sich das Puzzle zusammen und es kommt heraus, dass die ganze Geschichte weit umfänglicher und komplizierter ist als zunächst angenommen. Der immernoch frei herumlaufende Mörder namens Khan gehört zu einer Organisation, die sich Hashshashin nennt und versuchen will die letzten Angehörigen des Ordens der Tempelritter davon abzuhalten, dass sie eine bestimmte Waffe – nämlich das Schwert des Baphomet – finden. Auf unserer Reise quer durch Europa um Khan zu fassen, gilt es viele Rätsel zu lösen und eine gute Kombinationsgabe ist ebenfalls gefragt. An manchen Rätseln könnte man schier verzweifeln, doch es gibt eine nette Hilfefunktion, die man jederzeit im Spiel zu Rate ziehen kann. Das Gute an dieser Funktion ist, dass es einem lediglich kleine Hinweise verrät und erst in der Regel nach 3 oder 4 Hinweisen die vollständige Lösung eines Rätsels bekannt gegeben wird. Wenn man wirklich gar nicht weiter kommt, reicht manchmal der Anfangshinweis als Stupser in die richtige Richtung schon aus und kommt auch ohne weitere Hilfe schon weiter. So kommt man meiner Meinung nach auch gar nicht erst in Versuchung ständig die Hilfeoption zu nehmen. Wo bliebe da denn auch der Spaß? ;)

Die Bedienung des Spiels auf einem Android Gerät ist ziemlich simpel. Wie bei jedem Point-and-Click-Adventure sucht man den Bildschirm nach Hinweisen ab, nur eben nicht mit der Maus, sondern mit dem Finger. Manchmal ist die Steuerung auf einem Touch-Handy allerdings schlichtweg dämlich, da manche Hinweise so nah am Bildschirmrand liegen, dass wenn man einen Gegenstand anwenden will, dieser nicht dort hingelangt, wo er hin soll und statt dessen einfach wieder im Inventar landet. Da braucht man manchmal schon mehrere Anläufe bis es klappt, was ab und an sehr nervig ist. Auch die Kombination von zwei Gegenständen im Inventar bietet das gleiche Problem. Manchmal bekommt der Sensor auf dem Bildschirm es einfach nicht hin, Gegenstand A zu Gegenstand B zu transportieren. Das ist allerdings auch das einzige Steuerungsmanko. Generell erklärt sich die Bedienung quasi fast von selbst und ist wirklich einfach zu händeln. Ein für mich persönlich recht großer Nachteil im Spiel ist die Anzahl der verfügbaren Speicherplätze, die auf 10 beschränkt ist. Jeder Gamer weiß, wie wichtig es ist sein Spiel öfters zu speichern und 10 Speicherplätze reichen bei der Länge des Spiels einfach nicht aus. So ist man gezwungen ab einem gewissen Punkt ständig alte Savegames zu überschreiben. Da wäre noch ein weiteres Manko, welches mich persönlich gestört hat: das Savegame von Baphomets Fluch hat sich nicht unbedingt gut mit den Savegames von anderen Spielen vertragen. In meinem speziellen Fall war es mit “Die Sims FreiSpiel”. Wenn ich die Spiele in kurzem Zeitraum hintereinander gespielt habe und ich dann wieder zu Die Sims wechselte, war mein vorherig gespeicherter Spielstand wieder hinfällig und ich musste alles nochmal neu machen. Dieses Problem trat allerdings nur bei kurzen Zeitspannen zwischen den Spielen auf und so konnte ich also diesen Fehler dann auch entsprechend umgehen.

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About Author

Angefangen mit einem C64 verlief meine Gamer Karriere über einen Amiga 500 hin zum PC. Also die Playstation 1 erschien bin ich auf die Konsolen umgestiegen und ist mittlerweile meine Hauptplattform was Gaming betrifft. eine Playstation 2,3 und eine XBOX,XBOX360 und XBOX ONE gehören zu meinem Inventar. Nur mit Nintendo kann ich mich bis heute nicht wirklich anfreunden. Ich bin auch in etlichen Foren ua. das Letsplayforum.de unter dem Nicknamen Blutengel2002 oder seit neuestem als aGAMEki unterwegs.

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