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Review: Bioshock Infinite

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„Booker, hast du Angst vor Gott ?“, „Nein, aber vor dir…“. Mit diesen Worten beginnt eines der eindrucksvollsten, erzählerisch dichtesten, grafisch beeindruckensten First Person Shooter der Geschichte, Bioshock Infinite.
Der lang ersehnte Nachfolger zu Bioshock 1 beginnt wie der erste Teil mit einem Leuchtturm und zeichnet somit eine Hommage an den ersten Teil. Denn Obwohl Bioshock Infinite in einer Himmelsstadt spielt hat es doch viele Bezüge auf den ersten Teil. Aber kommen wir doch erst einmal zur Story.

Booker DeWitt, ehemaliger Privatdetektiv und Kriegsveteran wird von einem Mysteriösen Pärchen zum besagten Leuchtturm gerudert. Er soll „Das Mädchen beschaffen und seinen Schuld wäre getilgt“ heißt es. Doch welches Mädchen ? Welche Schuld? Diese Fragen stellt man sich direkt zu Beginn. Am Leuchtturm angekommen wird man später mittels eines Raketenstuhls, ich nenne das mal so, hinauf in die Stadt Columbia katapultiert die sich hoch oben in der Luft über den Wolken erstreckt. Und Diese Stadt birgt viele Geheimnisse und Kuriositäten. Zum Beispiel dieser starke Religiöse Glaube an den Propheten was einer Sekte gleicht, der stark geprägte Rassismus und das selbst Kinder zum Rauchen verführt werden sind nur einige die zu nennen sind. Also Booker bei einer Verlosung auch noch eine Nummer zieht die ihn dazu bringen soll ein Pärchen aus Weiß und Schwarz mit einem Baseball zu bewerfen (wohl die Moderne Variante einer Steinigung) weigert er sich, bzw. wird bei dem Versuch zu werfen als „Falscher Hirte“ erkannt und die sprichwörtliche Hölle im Himmel bricht aus. Als Booker schließlich das Mädchen findet und aus ihrem Gefängnis befreit geht es aber erst richtig los.
Dabei findet Booker unterwegs immer wieder mal neue Kräfte mehr der er sich im Kampf unterstützend behelfen kann, zb. Der Teufelskuss der quasi eine Alternative zu den Granaten ist, oder den JokeShock mit der er Gegner Elektrostöße verpassen kann. Zudem kann Elizabeth im späteren Verlauf auch Risse öffnen die uns zusätzlich mit Waffen und Gesundheit versorgen können. Elizabeth kann uns aber auch während der Kämpfe mit Munition, Salzen und Gesundheit versorgen so das man die Kämpfe eigentlich sehr gut überstehen kann. Zudem gibt es drei Schwierigkeitsstufen, aber Shooter Experten werden wohl auch schwer zu leicht finden was die Kämpfe angeht. Hat man das Spiel einmal durchgespielt schaltet man auch den 1999 Modus frei, was den Hardcore Modus bezeichnet. Und wer sich gerade fragt was die Salze sind, das ist quasi das Mana für die Kräfte die Booker verwendet.

Grafisch beeindruckt Bioshock Infinite schon einmal auf ganzer Linie, die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und die schönen bunten und knalligen Farben überzeugen. Man hat richtig Lust, alleine schon im ersten Abschnitt, Columbia zu erkunden. Die Umgebung wirkt durch ihr Setting so surreal und doch ist Sie faszinierend. Wann hat man denn schon einmal eine Stadt im Himmel gesehen. Aber leider wirken die Texturen teils etwas matschig, da hätte man sicherlich noch mehr herausholen können. Die Level sind sehr gut aufgebaut und zu keinem Zeitpunkt eines Kampfes unfair. Das Leveldesign ist ziemlich schlauchig auch wenn man ab und zu alternative Wege gehen kann. Die von uns getestete XBOX 360 Version ruckelte auch an manchen Stellen etwas. Zudem hätte man sich bei den Bewohnern von Columbia mehr Mühe geben können was die Gesichter angeht. Dort erkennt man viele Klone wenn man genau hinschaut welches die Stimmung etwas trübt.

Soundmäßig lässt sich Bioshock Inifinte nichts nehmen, Brilliant vertonte Sprecher (auch in der deutschen Fassung), die Musik stimmig. Und die Kulisse beeindruckend. Da haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gegeben um einen Flair herbeizuzaubern das man sich Musikalisch in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt. Bravo Irrational Games. Und wer Elizabeth Singen hören möchte sollte nach einer Gitarre suchen. Das ist einer der Eastereggs in dem Spiel. Zudem sollte man manchmal genau zuhören was gespielt wird, Irrational hat nämlich auch bekannte Lieder neu interpretiert um Sie an die Atmosphäre des Spieles anzupassen, wo man teilweise nur dasitzt und darüber grübelt, wo hab ich das schon einmal gehört es kommt mir bekannt vor…

Die KI der Gegner ist in dem Spiel auch sehr gut gelungen, Sie suchen Deckung und nehmen auch über die Flanken Angriff. Teils aber stürmen sie auf einen zu sodass sie mit einem Nahangriff leicht abzuwehren sind. Wenn Sie nicht gerade in Massen auf einen zustürmen. Und Elizabeth steht einem auch nie im Weg, was für einen Sidekick der zu 80% des Spieles einem zur Seite steht wichtig ist. Gut gelöst. Die Controllerbedienung ist aufgrund einiger Änderungen zur gewohnten Ego Shooter Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig und man verdrückt sich am Anfang ziemlich oft, aber im Menü kann man die Configuration ändern.

Bioshock Infinite ist also wahrlich ein Meisterwerk mit kleinen Schwächen geworden, die Story lädt zum Wiederspielen ein. Denn die Story ist echt komplex und am Ende steht wohl bei den Meisten ein WTF an. Auf jeden Fall ist dieses Spiel eine Kaufempfehlung wert und bisher ein Spiel des Jahre 2013.

[youtube]http://youtu.be/ojB6QmX0e5o[/youtube]

Wir fassen zusammen:

92% Grandios

Bishock ist einfach Brilliant, Als ich es nach ca 15 Stunden Spielzeit durchgespielt hatte, lag meine Kinnlade unten auf dem Boden. Was für ein fulminates Finale, einfach brilliant. Bis jetzt hatte ich nicht gedacht das ein Videospiel mich mit so einer fesselnden Story und so viele WTF Momenten beeindrucken konnte. Bioshock war da schon sehr gut, aber erzähltechnisch setzte Bioshock Infinite die Latte nun ganz nach oben, und die Erzählweise kam mir bisher nur bei LOST unter. Ich werde sicherlich es noch einmal spielen nur um zu entdecken was ich möglicherweise verpasst haben könnte, nur um die Story zu kompettieren. Bioshock Infinite wird mir jedenfalls noch sehr lange im Gedächnis bleiben. Auch schon wegen Elizabeth, einer des bezaubernsten weiblichen Charaktere der Videospiel Geschichte...

  • Grafik 90 %
  • Sound 96 %
  • Story 98 %
  • Gameplay 82 %
  • User Ratings (0 Votes) 0 %

About Author

Angefangen mit einem C64 verlief meine Gamer Karriere über einen Amiga 500 hin zum PC. Also die Playstation 1 erschien bin ich auf die Konsolen umgestiegen und ist mittlerweile meine Hauptplattform was Gaming betrifft. eine Playstation 2,3 und eine XBOX,XBOX360 und XBOX ONE gehören zu meinem Inventar. Nur mit Nintendo kann ich mich bis heute nicht wirklich anfreunden. Ich bin auch in etlichen Foren ua. das Letsplayforum.de unter dem Nicknamen Blutengel2002 oder seit neuestem als aGAMEki unterwegs.

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