Google+ Review - Dishonored - Die Maske des Zorns • Triple-A-Games

Review – Dishonored – Die Maske des Zorns

1

Dunwall, eine beschauliche Stadt die groß im Geschäft des Walfangs steht. Diese Stadt lebt von der Produktion von Walöl, dem Treibstoff bzw. der größten Energiequelle dieser Zeit. Und während die Technologie immer weiter voranschreitet breitet sich eine Epidemie aus die diese Stadt nicht her wird. In dieser Stadt lebt Corvo Attano, Meisterspion und Schutzherr der Kaiserin Jessamine Kaldwin. Corvo kehrt von einer Mission zurück und hat keine Gute Nachrichten für die Kaiserin. Die Nachbarinseln und Städte sind von derselbe Krankheit übermannt worden und ein Heilmittel ist nicht in Sicht. Und während wir mit der Kaiserin sprechen tauchen aus dem Nichts Personen auf und Töten die Kaiserin und entführen die Tochter Emily. So schnell die Entführer kamen so schnell sind sie auch schon wieder verschwunden. Ohne einen Beweis der Unschuld wird Corvo verhaftet und des Verrrats angeklagt.

Kurze Zeit später finden wir uns als Corvo in einem Verlies wieder wo uns klar gemacht wird das wir als Sündenbock hingerichtet werden sollen, was bedeutet das Corvo mitten in einem Komplott gelandet ist. In dieser Aussichtslosen Situation bekommen wir aber unverhofft Hilfe und können aus dem Gefängnis fliehen und wir treffen auf eine Rebellengruppe die Emily als rechtmäßigen Thronerben einsetzen will. Also stimmt Corvo bzw. wir ein der Gruppe zu helfen.

Dishonored will etwas neues sein und schafft es nur halb. Was aber immerhin auch gut ist, im Kern ist Dishonored nämlich ein Stealth Spiel ala Thief. Wir spielen in der Ego-Perspektive in einem vom Steampunk inspirierten Welt welcher Grafisch sehr schön gezeichnet ist. Aber man kann es auch wie ein Bioshock als reinen Egoshooter mit magischen Elementen Spielen. Diese bekommen wir nämlich von dem sehr mysteriösen Outcaster geschenkt und bauen über Runen und Knochen unsere Fähigkeiten aus. So sind wir in der Lage uns zu teleportieren, Tiere und später auch in Menschen zu beherrschen, die Zeit verlangsamen und einiges mehr. Das alles hilft uns ungemein die Gegner zu umgehen oder auszuschalten.
Der Schwierigkeitsgrad dieses Spiels kann man an der Art und Weise wir man spielt selber wählen, denn wenn man sich darauf einlässt das Spiel als sogennanter Ghost zu spielen wird es nämlich Bockschwer an den Gegner vorbeizukommen ohne das sie aufmerksam werden oder Alarm schlagen obwohl Sie einen gar nicht gesehen haben. Aber manchmal kommt es auch vor das die Gegner aufmerksam werden obwohl man ruhig in der Ecke gesessen hat. Dann aber kommt es auch vor das Gegner einen nicht sehen obwohl man hinter einer Glasvitrine steht. Was nicht gerade für eine Gut Programmierte KI spricht. Aber dennoch hat dieses Spiel aufgrund des Schwierigkeitsgrades seinen Reiz. Spielt man es allerdings wie ein Egoshooter wird das Spiel einfach zu leicht. Aber je nach Spielweise bietet das Spiel verschiedene Enden was einen doch dazu ermutigt es doch mal anders zu versuchen.
Die Soundkulisse passt auf jedenfall zu dem Setting was uns die Arkane Studios bieten. Mechanische Sound durch die Maschinen macht die Welt Akustisch glaubwürdig.  Was gut ist das das Spiel kein reines Open World Spiel ist. Die Struktur ist auch Mission aufgebaut. Wir bekommen eine Mission und reisen nach Dunwall und erledigen Sie. In Dunwall kann man sich so gut es geht frei bewegen, wobei man sich aber nur in den Abschnitten bewegt die das Spiel für die Mission wichtig ist, denn wichtige Missionspunkte werden angezeigt. Auch ist die Welt mit Nebenmission bestückt, was dem Spiel auch gut tut. Leider kann es dann dabei vorkommen das man einen Ort mehrmals besucht.

Abgesehen von den etwas kleinen Patzern im Spieldesign und der Story macht das Spiel einen unheimlichen Spass kann man sagen. Denn die Story kann man eigentlich komplett vernachlässigen denn die verläuft sich im späteren Verlauf im Sand und da hilft auch der Storytwist nicht wirklich weiter. Schade denn an der Story wäre viel herauszuholen gewesen. Auch die Story um den Outcast wird nicht zu Ende erzählt und der Spieler steht am Ende des Spiels da ohne jegliche Informationen wer dieser Outcast überhaupt ist. Man kann nur hoffen das es einen 2ten Teil geben wird der aus den Fehlern lernt und die Geschichte weitererzählt. Bis dahin kann man den Mut der Arkane Studios nur bewundern, Sie schaffen tatsächlich mit dem Spiel etwas neues, und doch schaffen sie es nicht etwas komplett neues zu erschaffen.

About Author

Angefangen mit einem C64 verlief meine Gamer Karriere über einen Amiga 500 hin zum PC. Also die Playstation 1 erschien bin ich auf die Konsolen umgestiegen und ist mittlerweile meine Hauptplattform was Gaming betrifft. eine Playstation 2,3 und eine XBOX,XBOX360 und XBOX ONE gehören zu meinem Inventar. Nur mit Nintendo kann ich mich bis heute nicht wirklich anfreunden. Ich bin auch in etlichen Foren ua. das Letsplayforum.de unter dem Nicknamen Blutengel2002 oder seit neuestem als aGAMEki unterwegs.

1 Kommentar

  1. Für mich war Dishonored eines der besten Spiele 2012. Ich liebe Stealth Games und dies war eins auf PC mit einer komplett neuen Welt. Was die Story angeht, fand ich das Spiel bloß leider zu kurz. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Dennoch hatte ich viel Spaß damit über die Dächer der Stadt zu hüpfen. Ich liebe Spiele wie Dishonored oder Deus Ex, in denen ich auch Nicht tödlich, dafür mit mehr Hirn ans Ziel kommen kann.

Leave A Reply

Sicherheitsabfrage * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.